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Besseres Ranking bei Amazon durch den Einsatz von EDI

Elektronischer Datenaustausch mit Amazon

Weltweit erzielte Amazon im vergangenen Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 386 Milliarden US-Dollar nach 281 Milliarden US-Dollar im Vorjahr (338 Mrd. Euro bzw. 251 Mrd. Euro).

Quelle: https://www.ibusiness.de/aktuell/db/374412grollmann.html

Besseres Ranking bei Amazon durch den Einsatz von EDI

Auch die momentane Situation scheint Amazon wenig anhaben zu können. Im Gegenteil: das Geschäft boomt. Durch Kontaktbeschränkungen und Social Distancing haben diejenigen Unternehmen, die auch über den Verkauf ihrer Waren im Internet Umsatz generieren, einen entscheidenden Vorteil, der sogar essenziell sein könnte.

Amazon hat bereits sehr früh damit begonnen, EDI als strategisches Mittel und Kernstück seiner Lieferantenintegration zu definieren. Im Gegensatz zu den zur damaligen Zeit von US-Firmen genutzten kostenpflichtigen VAN-Netzen hat Amazon zunächst den Einsatz von FTP/sFTP Verbindungen forciert. Mit Aufkommen von AS2 hat Amazon diesen Verbindungstyp wegen seiner Vorteile in puncto Transaktionssicherheit (Quittierung von Belegen via MDN auf Protokollebene) als Standard für alle elektronischen EDI-Austausche innerhalb des Amazon Konzerns durchgesetzt.

Anbindung ihres Systems an die Amazon Vendor Central.

Möchte man als Verkäufer von der enormen Reichweite des Internet-Riesen profitieren, tut man gut daran, die EDI-Anforderungen von Amazon zu unterstützen. Hierbei gilt es, einige Dinge zu beachten:

Zunächst ist eine Anmeldung über die Amazon Vendor Central notwendig. Über dieses Portal können EDI-Verbindungen eingerichtet und verwaltet werden (die Zugangsdaten erhält man von Amazon)

 

Amazon unterscheidet zwischen zwei Geschäftsbereichen:

Retail
(reguläres Zuliefergeschäft, Rechnungsstellung beim Warenversand)

ORDERS: Bestellungen von Amazon

ORDRSP:Bestellbestätigungen an Amazon

DESADV: Liefermeldungen an Amazon

INVOIC: Rechnungen an Amazon

Advantage
(Kommissionsgeschäft, Amazon verkauft im Namen des Kunden, Rechnungsstellung erst, wenn die Ware verkauft ist, daher hier kein EDI INVOIC)

ORDERS: Bestellungen von Amazon

ORDRSP:Bestellbestätigungen an Amazon

DESADV: Liefermeldungen an Amazon

 

Zusätzlich bietet Amazon die folgenden EDI-Prozesse an:

PRICAT: Artikelstammdaten an Amazon

SLSRPT:Verkaufsdatenberichte von Amazon

INVRPT: Lagerstandsberichte von Amazon

Die EDI-Anbindung zahlreicher europäischer Landesgesellschaften (Amazon Deutschland, Amazon Frankreich, Amazon Spanien, Amazon Polen, Amazon UK, Amazon Italien, etc.) sowie eine EDI-Direktanbindung zu Amazon-Lägern sind ebenfalls möglich.

 

Wichtig für EDI-fähige Amazon-Lieferanten: Viele unserer Kunden berichten von einem besseren Ranking innerhalb der Amazon-Suchergebnisse bei Unterstützung der vier (drei) relevanten Prozesse durch die Lieferanten! Die Unterstützung aller durch Amazon geforderten EDI-Geschäftsprozesse wird oftmals in direkter Korrelation mit höheren Geschäftsvolumina beobachtet!